1. Worin liegt der Kern des neuen Systems?
Seit dem 1. Jänner 2025 gilt in Österreich ein verpflichtendes Pfandsystem für bestimmte Getränkeverpackungen. Während früher vor allem Mehrweg-Glasflaschen als „klassisch“ galten, betrifft das neue System nun auch die meisten 0,1–3 Liter großen Kunststoff-, Metall- und Glasflaschen bzw. -dosen. Auf sie wird ein Pfand von 0,25 € erhoben (wenn es sich um Einwegverpackungen handelt).
Ziel der Regelung ist es, dass Verpackungsabfälle nicht im Restmüll oder in der Natur landen, sondern in den Kreislauf zurückgeführt werden. Das bringt gleich zwei Vorteile:
- Ökologisch: Deutlich weniger PET-Flaschen und andere Verpackungen gelangen in die Umwelt.
- Ökonomisch: Flaschen können nicht nur recycelt, sondern im Fall von Mehrwegverpackungen auch wiederbefüllt werden – was Rohstoffkosten spart.
2. Warum gerade 0,25 € und wie ist es geregelt?
Bei Einwegflaschen und -dosen gilt ein einheitliches Pfand von 0,25 €, das die Konsument*innen beim Kauf zusätzlich zum Produktpreis bezahlen. Dieses Pfand wird auf der Rechnung oder dem Kassabon gesondert ausgewiesen.
- Das Pfand ist keine Umsatzsteuerpflichtige Position, sondern wird netto ausgewiesen und bei Rückgabe wieder ausbezahlt.
- Bleibt eine Flasche oder Dose unverzählt, verbleibt der Betrag im Pfandsystem und fließt in die Finanzierung von Sammlung und Recycling.
3. Wie funktioniert die Rückgabe in der Praxis?
- Kauf: Am Regalpreis wird an der Kassa zusätzlich 0,25 € Pfand aufgeschlagen, das am Bon separat ausgewiesen ist.
- Sammlung: Zu Hause gesammelte Flaschen können in immer mehr Geschäften zurückgegeben werden. Für Geschäfte über 400 m² ist ein Automat verpflichtend, kleinere Läden können freiwillig teilnehmen.
- Rückgabe: Die Pfandautomaten oder die manuelle Annahme scannen die Flaschen und Dosen, danach erhält man die 0,25 € Pfand pro Stück zurück – entweder als Bon zum Einlösen, in bar oder per Überweisung (je nach Geschäft).
- Weiterverwertung: Die gesammelten Verpackungen werden abgeholt und über das österreichische Pfandsystem recycelt oder – bei Mehrweg – wiederbefüllt.
4. Welche Herausforderungen gibt es?
- Produktregistrierung: Zu Beginn kann es vorkommen, dass ein Produkt zwar das Pfandlogo trägt, aber noch nicht im System registriert ist.
- Automatenwartung: Händler müssen die Automaten regelmäßig entleeren und reinigen.
- Beteiligung kleinerer Geschäfte: Für große Märkte ist es verpflichtend, kleinere Läden entscheiden selbst über eine Teilnahme.
- Information: Manche Konsument*innen wissen noch nicht, dass nur Verpackungen mit offiziellem Pfandlogo zurückgenommen werden.
Trotzdem entwickelt sich das System dynamisch: Immer mehr Geschäfte schließen sich an, und die Konsument*innen geben ihre Flaschen zunehmend bewusst zurück.
5. Wie hilft dabei der BringBag?
Mit dem BringBag musst du nicht täglich wegen einiger weniger Flaschen zum Automaten laufen. Der Korb mit herausnehmbarem Sack und Geruchsverschluss bietet Platz für bis zu 75 Flaschen oder Dosen. So kannst du auch zwei Monate lang sammeln, bevor sich der Weg zur Rückgabe lohnt. Der Sack ist bequem über der Schulter zu tragen – keine mühsamen Plastiksackerl oder Kartons mehr.
- Schnell & praktisch: Ein Griff, und du kannst los zum Automaten.
- Ästhetisch: Das schlichte Design passt in jede Wohnung und stört nicht das Gesamtbild.
- Geruchsverschluss: Hält unangenehme Gerüche zurück, auch wenn du die Flaschen nicht immer ausspülst.
So wird die Rückgabe – egal wie streng die neuen Regeln sind – zu einer angenehmen Routine statt zu einer lästigen Pflicht.
6. Fazit: Warum ist das wichtig?
Das 2025 eingeführte verpflichtende Pfandsystem markiert einen Meilenstein für Recycling und Kreislaufwirtschaft in Österreich. 0,25 € Pfand sind genug Anreiz, Flaschen nicht wegzuwerfen – und die gesonderte Ausweisung sorgt für Transparenz.
Der Umstieg braucht Zeit, doch die zu erwartenden hohen Rücklaufquoten zeigen: Die Konsument*innen sind bereit. Und wenn du deine Flaschen zu Hause ordentlich sammeln und dir Wege sparen möchtest, ist der BringBag die ideale Ergänzung für einen nachhaltigen Alltag.
Je mehr Menschen mitmachen, desto leichter erreichen wir die EU-Vorgabe von 90 % Sammelquote für PET-Flaschen – und leisten einen wichtigen Beitrag gegen Umweltverschmutzung. Mach mit, sammle deine Flaschen im BringBag und gib sie zurück, wenn es sich wirklich lohnt!

